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Der Hype um die Welle
Geschrieben von: Florian Figl   
Sonntag, den 04. Oktober 2009 um 21:52 Uhr

gwave_logoAm 30. September war es soweit: Google gab 100.000 Beta-Einladungen für seinen Kommunikationsdienst Google Wave frei und war somit das Top-Thema in Diskussionsforen, der Blogosphäre und natürlich auf Twitter. Was folgte, war ein regelrechter Run auf eine der begehrten Einladungen – jeder der bereits eine bekommen hat, kann weitere acht Personen einladen. Binnen kürzester Zeit wurde auf eBay bis zu 70 Dollar für eine Einladungs-URL geboten. Das verstößt jedoch gegen die Nutzungsbedingungen des Dienstes und somit wurde die Auktion wieder entfernt.

 

Eine legale Möglichkeit, um an eine Einladung zu kommen, bietet die Community Google Wave Invites, die Anbieter und Suchende zusammen bringt und unter dem enormen Ansturm zeitweise in die Knie gezwungen wurde.

 

Für all jene, die noch nichts mit Google Wave anzufangen wissen und die Diskussionen nicht verfolgt haben, hier eine kurze, beispielhafte Zusammenfassung, was Google Wave überhaupt ist und was es kann: Google Wave ist zugleich ein Kommunikationsdienst (eine HTML 5 basierte Web-Anwendung), eine Plattform (dank APIs, mit denen eine Wave in anderen Services eingebunden werden kann) und ein Protokoll, das dafür sorgt, dass verschiedene Waves miteinander kompatibel sind.

 

Google Wave Screenshot

 

Eine der bislang am häufigsten diskutierten Funktionen und Anwendungsmöglichkeiten von Google Wave ist die Kombination von E-Mail und Instant Messenging. In einer „Wave“ wird der Gesprächsverlauf in einem übersichtlich gehaltenem Objekt dargestellt – wohingegen man sich diesen bei einer E-Mail oft mühsam aus mehreren Nachrichten chronologisch zusammensuchen muss. Um andere Nutzer an einer Wave zu beteiligen, werden diese einfach hinzugefügt und können in Echtzeit (d.h. man sieht wie bei einem Chat sofort, was getippt wird) Kommentare abgeben, per Drag & Drop Bilder und Videos hinzufügen und Dokumente (zB PDFs) einbinden. Kommt nun ein weiterer Nutzer hinzu, so kann dieser eine Art „Playback“-Funktion nutzen und wie bei einem Video „zurückspulen“ und somit den gesamten Verlauf chronologisch nachvollziehen.

 

Diese Kombination aus E-Mail und Chat macht jedoch nur einen Bruchteil des gesamten Funktionsumfangs von Google Wave aus – laut dem folgenden YouTube-Video, das dieses Beispiel mit Zeichnungen erklärt, nur 3,5 Prozent.

 

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Quelle:

viralblog.com




     

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